IBAN prüfen: Länge und Prüfsumme kontrollieren
Geben Sie eine IBAN ein, und das Werkzeug prüft Ländercode, Länge und Prüfsumme nach ISO 7064 (Mod 97) und nennt konkret, was nicht stimmt. Bei deutschen IBANs zeigt es Bankleitzahl und Kontonummer. Ob das Konto existiert und wem es gehört, kann keine Prüfung zeigen.
Leerzeichen und Kleinbuchstaben sind egal. Die Eingabe wird nur in Ihrem Browser geprüft.
Was das Werkzeug prüft und was nicht
- Den Ländercode und die Länge, die das IBAN-Register für das Land vorsieht (Deutschland: 22 Zeichen).
- Die Prüfsumme nach ISO 7064 (Mod 97-10), die fast jeden Tipp- und Zahlendreherfehler erkennt.
- Bei deutschen IBANs die Aufteilung in Bankleitzahl (8 Stellen) und Kontonummer (10 Stellen).
- Nicht geprüft wird, ob das Konto existiert, geführt wird oder dem gehört, den Sie meinen. Einen Banknamen zeigt das Werkzeug deshalb auch nicht an.
Vorsicht bei geänderten Bankverbindungen
Eine formal gültige IBAN kann trotzdem die falsche sein. Bekannte Betrugsmasche: Eine Rechnung oder Mail „im Namen“ eines Lieferanten nennt plötzlich ein neues Konto. Bestätigen Sie jede Änderung der IBAN telefonisch beim bekannten Ansprechpartner, mit einer Nummer, die Sie schon vorher hatten, nicht mit der aus der Rechnung.
Wo die IBAN in der E-Rechnung steht
- Die IBAN des Zahlungsempfängers steht im Feld BT-84 (Zahlungskonto-Kennung), eingebettet in die Gruppe Überweisung (BG-17). Die Zahlungsart ist BT-81, zum Beispiel 58 für eine SEPA-Überweisung.
- Bei Überweisung (Code 30 oder 58) verlangt die XRechnung-Regel BR-DE-23 diese Kontoangabe. Fehlt die IBAN oder ist sie falsch, kann der Empfänger nicht bezahlen, und die Rechnung ist nicht vollständig. Allgemein zu den Angaben: Pflichtangaben auf der Rechnung und XRechnung erstellen.
- Die BIC (BT-86) ist bei SEPA-Überweisungen innerhalb des SEPA-Raums nicht nötig.
IBAN in Invoya
Invoya prüft die IBAN Ihrer Firma mit denselben Regeln wie dieses Werkzeug, bevor sie in eine E-Rechnung gelangt. So landet kein Tippfehler im Zahlungsabschnitt.
Häufige Fragen
Wie ist eine IBAN aufgebaut?
Sie beginnt mit dem Ländercode (zwei Buchstaben) und zwei Prüfziffern, danach folgt die landesspezifische Kontonummer (BBAN). Die Länge ist je Land festgelegt: Deutschland 22 Zeichen, Österreich 20, Schweiz 21, Frankreich 27. Eine deutsche IBAN enthält nach den Prüfziffern 8 Stellen Bankleitzahl und 10 Stellen Kontonummer.
Wie wird die Prüfsumme berechnet?
Die ersten vier Zeichen werden ans Ende gestellt, Buchstaben durch Zahlen ersetzt (A=10 bis Z=35), und die entstandene Zahl durch 97 geteilt. Bleibt der Rest 1, stimmt die Prüfsumme. Damit fallen Tippfehler an einer Stelle und die meisten Zahlendreher auf (ISO 7064, Mod 97-10).
Heißt eine gültige IBAN, dass das Konto existiert?
Nein. Die Prüfsumme erkennt Tippfehler, mehr nicht. Ob das Konto existiert, geführt wird und dem Gewünschten gehört, weiß nur die Bank. Prüfen Sie bei geänderten Bankverbindungen auf einer Rechnung telefonisch beim bekannten Ansprechpartner, ob die Änderung echt ist.
Brauche ich in der E-Rechnung eine IBAN?
Bei Zahlung per Überweisung ja: Die XRechnung verlangt dann die Kontoangabe (BR-DE-23), die IBAN steht im Feld BT-84. Wer bar, per Lastschrift oder Karte abrechnet, braucht keine eigene IBAN im Zahlungsabschnitt; eine BIC ist bei SEPA-Überweisungen nicht nötig.
Quellen
- SWIFT: IBAN Registry, Länge und Aufbau der IBAN je Land (ISO 13616) (Längen am 08.10.2026 mit einer Abschrift des Registers abgeglichen (Originalseite nicht abrufbar))
- Deutsche Bundesbank: IBAN-Regeln (Bildung der deutschen IBAN aus Bankleitzahl und Kontonummer) (Seite abgerufen am 08.10.2026)
- KoSIT: XRechnung-Spezifikation (Regel BR-DE-23, Überweisungsangaben BG-17 mit IBAN BT-84) (Seite abgerufen am 08.10.2026)
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